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Name:
J. (lib@gmx.de)
Datum:Di 30 Okt 2012 13:38:46 CET
Betreff:Moderne Bibliothekare
 

Guten Tag, gerade bin ich auf Ihrer Seite auf diese Aussage gestoßen "Wenn Sie einen Job als Bibliothekarin wollen, dann sollten Sie äußerlich diesem Klischee entsprechen. Bibliothekare sehen so ähnlich aus wie 68er-Lehrer und Sozialarbeiter. Birkenstock-Latschen, Jeans, Pullover und alles etwas farblos. Bloß nicht auffallen."

Ich weiß ja nicht, wann Sie als Bibliothekarin gearbeitet haben, aber das entspricht sicherlich nicht dem Bild Bibliothekarinnen. Ich selbst befinde mich im Studium und habe schon Praxiserfahrung gesammelt. Es gibt sie, die Bibliothekarinnen mit Piercings, sowie Bibliothekare im Rockerlook, aber auch die Bibliothekarinnen, welche im Unternehmenslook sind.

Und ich glaube kaum, dass man mit Birkenstock-Latschen in ein Vorstellungsgespräch geht. Sie haben eine komplett falsche Vorstellung dieses Berufes heutzutage, vermutlich haben Sie in einer mickrigen wissenschaftlichen Bibliothek in der Katalogisierungsabteilung gearbeitet, wo Sie sich so kleiden konnten. Gehen Sie doch mal in die Stadtbibliotheken in Ihrer Heimat und schauen Sie sich diese an. Vermutlich haben Sie auch das Bild einer verstaubten Bibliothek im Kopf - jedoch nicht dem heutigen Bild von E-Books, Onleihe und social media - was längst in die Bibliotheken Einzug erhalten hat.

Mit freundlichen, aber aufgebrachten Grüßen

Hallo J.,

haben Sie herzlichen Dank für Ihren kritischen Beitrag in meinem Gästebuch.

Sie haben Recht, es ist lange her, seitdem ich zum letzten Mal in einer Bibliothek arbeitete. Es handelte sich um eine Wissenschaftliche Bibliothek und die Mitarbeiter dort kleideten sich tatsächlich so und verhielten sich sehr angepasst, auch wenig eigeninitiativ. Ich war anders und bin ziemlich angeeckt.

Als ich im Studium war, hatten wir einen Professor, der ziemlich über Bibliothekarinnen "ablästerte" - das ging in die Richtung "langweilige Spießerinnen". Da ging es mir wie Ihnen - habe mich auch darüber aufgeregt und konnte mir nicht vorstellen, dass das so sei. Später im Berufsleben entdeckte ich, dass er in seiner Einschätzung leider ziemlich richtig lag.

Nach meiner Erfahrung ist es so, dass es bis Anfang der 2000-er Jahre in Wissenschaftlichen Bibliotheken so war.

Danach muss eine dramatische Veränderung eingetreten sein, wie Sie schreiben. Das finde ich interessant, aber auch erfreulich, wie sich ein Berufsbild ändern kann und somit auch andere Menschen für ein Studium des Bibliothekswesens anzieht, die nie Bibliothekswesen studiert hätten, wenn es noch so wie vor 20 Jahren geblieben wäre.

Für Ihr Studium wünsche ich Ihnen viel Erfolg und drücke Ihnen die Daumen, dass Sie danach einen Job finden, der Ihnen gefällt :-).

Herzliche Grüße und eine schöne Woche,

Ute Albrecht

PS: Ich rate übrigens niemandem, dass er in Birkenstocks zum Vorstellungsgespräch geht ;-).

 
 
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Name:
Gabi (g-wen@web.de)
Datum:Sa 24 Mär 2012 12:18:04 CET
Betreff:Überqualifiziert? Und nun?
 

Hallo Frau Albrecht,

was halten Sie davon, den Lebenslauf bei vermeintlicher Überqualifizierung "down zu graden"? Grundsätzlich kann ja nichts dagegen sprechen, wenn man bei einem breiten Spektrum und einem breiten Erfahrungsschatz die für die Position unrelevanten Dinge einfach weglässt, oder? Erst recht, wenn man eher einen Nebenjob sucht als eine Führungsposition.

Was halten Sie davon, wenn man die nicht relevanten Sachen einfach weglässt, ohne das große Lücken im LL entstehen?

Danke für eine Antwort im Voraus.

Hallo Gabi,

wenn dadurch keine Lücken im Lebenslauf entstehen, können Sie ihn ruhig down graden.

Viel Erfolg bei der Stellensuche :-).

Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende,

Ute Albrecht

 
 
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Name:
Claudia (ferpa@ed.gov)
Datum:Do 23 Feb 2012 11:24:33 CET
Betreff:oeKTtuvyPGJPM
 

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Name:
Frank (info@airbrush-tuning.de)
Datum:Mo 17 Jan 2011 17:30:42 CET
Betreff:E-Mail Bewerbung
 

Sehr geehrte Frau Albrecht,

ich habe öfter gelesen, dass man bei einer E-Mail Bewerbung die Formatierung auf "Nur Text" einstellen soll, da bei "HTML" evtl. durch Spam-Filter o.ä. (weil in HTML auch Viren verteilt werden können) die Bewerbung gar nicht erst ankommen kann!
Allerdings kann man dann auch die Schrift nicht weiter formatieren. Ist das richtig?

Vielen Dank für die Hilfe!

Liebe Grüße
Frank

Hallo Frank,

die Einstellung "nur Text" ist am sichersten. Die Schrift können Sie dann nicht mehr formatieren, doch das ist nicht schlimm, wenn Sie lange Wörter nicht manuell trennen. Der Empfänger hat dadurch keine Zeilenumbrüche und Trennungsstriche an unmöglichen Stellen. Der Text sieht in der Mail ordentlich aus.

Liebe Grüße,

Ute Albrecht

 
 
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Name:
Frank (info@airbrush-tuning.de)
Datum:Mi 12 Jan 2011 23:41:38 CET
Betreff:Unterlagen-Check
 

Hallo Frau Albrecht,

der Unterlagen-Check ist wirklich empfehlenswert! Da haben Sie gute Arbeit geleistet!! Ist schon echt interessant, welche "Botschaften" in einem Arbeitszeugnis stecken können! Auch die Tipps beim Lebenslauf und Anschreiben sind echt super!!
Eine Frage noch zu der Einschätzung bei Kenntnissen: Wie sind "fundierte" Kenntnisse zu betrachten? Ok, "Schul-Englisch" sehe ich als ausbaufähig. Bei den gern gefragten Office-Kenntnissen bin ich mir nicht ganz sicher. In Excel kenne ich mich besser aus als in Word.
Wo ist jetzt der Unterschied zwischen "guten" und "fundierten" Kenntnissen? Da gehen ja die Meinungen auseinander! Könnte aber hilfreich für einen Lebenslauf sein!
An dieser Stelle noch einmal ein großes Lob! Hier bekommt man wirklich hilfreiche Tipps!

LG Frank

Hallo Frank,

vielen Dank für Ihr tolles Feedback :-).

Zu Ihrer Frage, was "fundierte Kenntnisse" sind - sie sind besser als Anfängerkenntnisse, aber noch nicht gut, können aber gut werden, wenn Sie noch ein bisschen üben.

Habe ich Ihnen damit weitergeholfen?

Herzliche Grüße,

Ute Albrecht

 
 


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